Anwalt für Verkehrsrecht in Mainz

13. Oktober 2021 um 09:10 Uhr
Autor: PM-Ersteller

Bei Regelverstößen im Verkehrsrecht bietet die Kanzlei BRAUN Mandantinnen und Mandanten in Mainz, aber auch bundesweit, persönlichen Rechtsbeistand.

Das Verkehrsrecht beinhaltet eine Fülle an Regeln, an die sich Teilnehmende des Straßenverkehrs halten müssen. Ob mit dem Auto, dem Motorrad oder zu Fuß: Die Sicherheit aller steht immer im Vordergrund. Leider wird diese tagtäglich durch Regelverstöße wie beispielsweise überfahrene Ampeln oder zu schnelles Fahren gefährdet.

Sowohl geschädigte als auch verursachende Personen sollten ihre Rechte und Pflichten kennen. Mit einem Anwalt für Verkehrsrecht in Mainz können sich Mandantinnen und Mandanten umfassend zu ihren rechtlichen Möglichkeiten aufklären lassen.

Kompetente Beratung bei Verstößen im Straßenverkehr

Wer in einen Unfall verwickelt ist oder auf andere Art und Weise gegen geltendes Recht verstoßen hat, sollte frühzeitig rechtlichen Beistand einholen. Denn verkehrsrechtliche Fragen können schnell unübersichtlich werden und je nach Schwere des Vergehens empfindliche Strafen nach sich ziehen.

Alle entsprechenden Regelungen finden sich in der deutschen Straßenverkehrszulassungsordnung (StZVO). Diese beinhaltet unter anderem Regeln zur Fahrerlaubnis, Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU), zu Ordnungswidrigkeiten, Bußgeldern und zu Punkten in Flensburg. Das sind aber nur einige Aspekte des Verkehrsrechts. Die Kanzlei BRAUN steht Mandantinnen und Mandanten bundesweit in allen verkehrsrechtlichen Belangen zur Seite und vertritt die rechtlichen Interessen im Ernstfall auch vor Gericht.

Bei diesen Vergehen hilft ein Anwalt für Verkehrsrecht

Das Verkehrsrecht unterscheidet grundsätzlich zwischen leichten Vergehen, sogenannten Ordnungswidrigkeiten, und schweren Verstößen, also Straftaten. Je nachdem, ob die Regeln geringfügig verletzt wurden oder ob durch rücksichtsloses Handeln andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden, kann ein Regelbruch unterschiedliche Sanktionen nach sich ziehen.

Wird man mit dem Handy am Steuer erwischt oder bei zu schnellem Fahren geblitzt, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor. Dann drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg oder ein vorübergehendes Fahrverbot. Bei Drogen am Steuer oder Unfallflucht können deutlich härtere Strafen angeordnet werden, wie beispielsweise der Entzug der Fahrerlaubnis oder in besonders schweren Fällen sogar eine Haftstrafe. Es ist daher unbedingt ratsam, frühzeitig einen auf Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt zu kontaktieren, der über die eigene Rechtslage Bescheid weiß.

Fachwissen in 20 Städten und Regionen

Die Kanzlei BRAUN bietet eine kompetente Rechtsvertretung an ihrem Hauptsitz in Mainz, aber auch deutschlandweit. Der zweite Hauptsitz befindet sich in Darmstadt, aber auch in weiteren Großstädten wie Frankfurt, Berlin, Köln, Linden, Siegen und Maintal ist die Kanzlei vertreten und immer in der Nähe von Mandantinnen und Mandanten.

Weitere Standorte befinden sich in den Regionen wie Arnsberg, Bad Vilbel, Bad König, Groß-Umstadt, Hagen, Ingelheim am Rhein, Koblenz, Lüdenscheid, Neuss, Gießen, Offenbach am Main und Solms. Neben spezialisierten Fachkräften für Verkehrsrecht bietet die Kanzlei BRAUN auch eine fundierte Rechtsberatung in den Bereichen Insolvenz- und Arbeitsrecht.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Kanzlei BRAUN
Herr Sebastian Braun
Schusterstraße 2
55116 Mainz
Deutschland

fon ..: 06131/ 624 80 50
fax ..: 06131/ 624 80 59
web ..: https://kanzlei-braun.net/
email : sbraun@kanzlei-braun.net

Die Kanzlei BRAUN ist eine auf das Wirtschafts- und Insolvenzrecht spezialisierte Kanzlei. Mandanten und Auftraggeber profitieren davon, dass kurzfristige Spitzen zeitnah und kompetent abgedeckt werden. Rechtliche oder wirtschaftliche Spezialprobleme werden ohne Vorhalten hoch spezialisierter Berufsträger im Bedarfsfall rechtssicher und wirtschaftlich sinnvoll gelöst.

Pressekontakt:

RegioHelden GmbH
Herr Benjamin Oechsler
Rotebühlstraße 50
70178 Stuttgart

fon ..: 0711 128 501-0
web ..: http://www.regiohelden.de
email : pressemitteilungen@regiohelden.de

aus

Anwalt für Verkehrsrecht in Frankfurt

13. Oktober 2021 um 09:10 Uhr
Autor: PM-Ersteller

Bei Ordnungswidrigkeiten und Straftaten im Verkehrsrecht bietet die Kanzlei BRAUN in Frankfurt, aber auch bundesweit, kompetenten Rechtsbeistand.

Im Auto, auf dem Fahrrad oder zu Fuß: Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss sich an die Regeln halten. Nur so kann die Sicherheit aller gewährleistet werden. Leider sind Verstöße gegen die Verkehrsordnung sowie Unfälle auf deutschen Straßen dennoch an der Tagesordnung. Oftmals kennen die beteiligten Personen ihre Rechte und Pflichten nicht – und begehen folgenschwere Fehler.

Um das zu vermeiden, ist es ratsam, frühzeitig einen Anwalt für Verkehrsrecht in Frankfurt zu kontaktieren. Sowohl verursachende als auch geschädigte Personen sollten sich umfassend zu ihrer Rechtslage aufklären lassen. Die Kanzlei BRAUN bündelt hochspezialisiertes Wissenim Bereich Verkehrsrecht und bietet Mandantinnen und Mandanten bundesweit kompetente Rechtsberatung.

Beratung bei Verstößen im Verkehrsrecht

Die deutsche Straßenverkehrszulassungsordnung (StZVO) regelt, was auf den Straßen erlaubt ist und was nicht. Wer diese Regeln missachtet, muss mit teilweise empfindlichen Strafen rechnen. Je nach Schwere des Vergehens kann das Strafmaß von einem einfachen Bußgeld bis zu einer Freiheitsstrafe reichen. Entscheidend ist hierbei, ob es sich um eine geringfügige Verletzung der Verkehrsregeln handelt oder ob durch rücksichtsloses Handeln andere Verkehrsteilnehmende in Gefahr gebracht wurden. In jedem Fall ist es sinnvoll, einen kompetenten Rechtsbeistand zu kontaktieren, der auch in unübersichtlichen Situationen einen klaren Kopf behält und die Interessen von Mandantinnen und Mandanten vertritt.

Ordnungswidrigkeit oder Straftat? Ein Anwalt hilft!

Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wird oder eine rote Ampel überfährt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Damit sind leichte Verstöße gegen die Verkehrsregeln gemeint. Es drohen dann Bußgelder, Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot.

Anders bei einem schweren Vergehen, das andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, wie beispielsweise Unfallflucht oder das Fahren unter Drogeneinfluss. Diese Delikte ziehen weitaus härtere Sanktionen nach sich und können neben dem Entzug des Führerscheins auch die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) oder sogar eine Haftstrafe zur Folge haben. Frühzeitige anwaltliche Unterstützung ist hier unerlässlich, um die eigenen Interessen gegenüber Versicherungen sowie im Ernstfall auch vor Gericht kompetent vertreten zu lassen.

Rat und Beistand in 20 Städten und Regionen

Die Kanzlei BRAUN bietet in Frankfurt, aber auch deutschlandweit, juristische Unterstützung von der fachkundigen Beratung bis zur Vertretung vor Gericht. Mit spezialisierten Fachkräften, jahrelanger Erfahrung und einer bundesweiten Vernetzung bündelt die Kanzlei eine umfassende Expertise im Bereich des Verkehrsrechts.

Mit Hauptsitzen in Darmstadt und Mainz sowie weiteren Standorten in Frankfurt, Berlin, Köln, Linden, Siegen und Maintal ist die Kanzlei immer in der Nähe von Mandantinnen und Mandanten zu finden. Auch in vielen weiteren Regionen wie Arnsberg, Bad Vilbel, Bad König, Groß-Umstadt, Hagen, Ingelheim am Rhein, Koblenz, Lüdenscheid, Neuss, Gießen, Offenbach am Main und Solms bietet die Kanzlei BRAUN eine persönliche und vertrauensvolle Rechtsberatung.

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Die Kanzlei BRAUN ist eine auf das Wirtschafts- und Insolvenzrecht spezialisierte Kanzlei. Mandanten und Auftraggeber profitieren davon, dass kurzfristige Spitzen zeitnah und kompetent abgedeckt werden. Rechtliche oder wirtschaftliche Spezialprobleme werden ohne Vorhalten hoch spezialisierter Berufsträger im Bedarfsfall rechtssicher und wirtschaftlich sinnvoll gelöst.

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Esther Omlin über Urkundenfälschung – Gesetze und Strafen in der Schweiz

22. September 2021 um 06:09 Uhr
Autor: PM-Ersteller

Dr. Esther Omlin informiert über Urkundenfälschung und Falschbeurkundung.

Dokumente bestimmen das Leben eines jeden Menschen, verrät Dr. Esther Omlin. Dazu gehören die Schulzeugnisse, Ausweisdokumente, Verträge und vieles mehr. Kurz gesagt: Urkunden bescheinigen den beruflichen Werdegang, die Staatsangehörigkeit, den Versicherungsschutz und so ziemlich alles, was einen Menschen ausmacht. Jeder verlässt sich darauf, dass die ausgehändigten oder auch vorgelegten Dokumente richtig sind und auf korrektem Wege erstellt wurden. Doch was passiert, wenn das nicht der Fall ist?

Wir haben Staatsanwältin Esther Omlin zum Thema Urkundenfälschung gefragt:

o Was ist Urkundenfälschung?
o Wann ist Urkundenfälschung strafbar?
o Wie wird Urkundenfälschung bestraft?
o Wie unterscheiden sich Urkundenfälschung und Falschbeurkundung?
o Was passiert beim Gebrauch einer gefälschten Urkunde?
o Kann Urkundenfälschung verjähren?

WAS IST URKUNDENFÄLSCHUNG?

Unter den Begriff Urkundenfälschung fallen alle Handlungen, die den Beweiswert von Urkunden durch manipulative Eingriffe verändern. Hierzu gehören die Herstellung, die Veränderung einer bestehenden Urkunde oder die offensichtliche Verwendung einer falschen oder veränderten Urkunde, berichtet Dr. Esther Omlin. Demnach kann eine Urkundenfälschung auf drei Arten erfolgen.

o Die ganze Urkunde wird von einer anderen Person angefertigt. Das bedeutet, dass dieses Dokument nicht von der vermerkten ausstellenden Behörde stammt. In diesem Fall spricht die Justiz von einer Totalfälschung.
o Die Urkunde wird verfälscht, indem Textpassagen oder Titelbezeichnungen hinzugefügt werden. Beispiele hierfür sind Doktortitel (Falschbeurkundung).
o Es wird eine Blankettfälschung angefertigt. In diesem Fall wird die echte Unterschrift einer anderen Person mit einem Text zusammengefügt, der nicht dem Willen dieser Person entspricht.

Bei allen drei Varianten stellt der Täter oder die Täterin eine unechte Urkunde her.
Das Vertrauen in Urkunden ist aber ein schützenswertes Rechtsgut. Daher kann auch die Abänderung einer E-Mail unter die Urkundenfälschung fallen. Eng verwandt mit der Urkundenfälschung ist das Erschleichen einer falschen Beurkundung unter Vortäuschung falscher Tatsachen. Alle Varianten der Urkundenfälschung sind Bestandteil des Strafgesetzbuches ab Art. 251, weiß Dr. Esther Omlin.

WANN IST URKUNDENFÄLSCHUNG STRAFBAR?

Wurde die Urkunde vorsätzlich gefälscht, geht die Justiz von einer strafbaren Handlung aus. Der Fälscher oder die Fälscherin muss wissentlich und willentlich vorgehen und die wesentlichen Bestandteile der Urkunde kennen und wiedergeben. Zusätzlich zum Vorsatz muss zudem auch die Absicht nachgewiesen sein, dass die Urkunde verwendet werden soll. Zur Verwendung kommt die Absicht, mit dem gefälschten Dokument zu gewissen Vorteilen (Vorteilsabsicht) zu gelangen. Auch der Plan, mit einer falschen Urkunde eine dritte Person zu schädigen oder um das Vermögen zu bringen (Schädigungsabsicht) fällt darunter. Das Vorliegen der bloßen Absicht ist aber ausreichend. Für die Straftat ist es unerheblich, ob der Getäuschte tatsächlich geschädigt wurde oder tatsächlich ein Vorteil erreicht wurde, schildert Dr. Esther Omlin.

WIE WIRD URKUNDENFÄLSCHUNG BESTRAFT?

Das genaue Strafmaß orientiert sich bei der Urkundenfälschung an den Folgen der Täuschung, so Dr. Esther Omlin. Generell handelt es sich aber bei der Fälschung von Dokumenten und Urkunden immer um ein Verbrechen und nicht um ein Kavaliersdelikt. Die Folgen können eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahre sein. In leichten Fällen liegt diese auch bei drei Jahren. Bei sehr leichten Fällen wird die Fälschung als Bagatellfall eingestuft. In diesen Fällen kann von Gesetzes wegen eine Strafmilderung erfolgen. Die Kriterien für einen Bagatellfall sind sehr hoch. Aber nur so ist eine Abgrenzung von schweren Urkundenfälschungen möglich. Die Kriterien sind:

o Die Bedeutung der gefälschten Urkunde im Rechtsverkehr?
o Wie weit weicht die Fälschung von der wahren Sachlage ab?
o Welche Vorteile sollten mit dem gefälschten Dokument erschlichen werden?
o Wie hoch sollte die beabsichtigte Schädigung ausfallen (Erschleichung von Geld beispielsweise)?
o Was sind die Tatmotive?

So ist die Erschleichung einer Freistunde eines minderjährigen Schülers durch die Unterschriftsfälschung der Eltern bestimmt keine schwere Urkundenfälschung, verrät Dr. Esther Omlin.

Bagatellfälle können sein:

o Fälschung einer bestehenden Vollmacht aus Bequemlichkeit (KGer GR, 25.08.1970).
o Fälschung einer Unterschrift zum Erhalt eines Feriengeldanspruchs vor dem Fälligkeitstag (OGer BE, 28.06.1956, ZBJV 1957, 116).

Zusätzlich kann Urkundenfälschung auch als Betrug eingestuft werden. Vor allem dann, wenn jemand geschädigt wurde. Dies tritt beispielsweise beim Immobilienverkauf gelegentlich zutage. Wird ein Grundstück überteuert verkauft wegen eines zugrunde liegenden gefälschten Wertgutachtens, ist dies nicht nur Urkundenfälschung, sondern auch Betrug.

WIE UNTERSCHEIDEN SICH URKUNDENFÄLSCHUNG UND FALSCHBEURKUNDUNG?

Bei der Falschbeurkundung wird eine echte Urkunde um einen unwahren Inhalt erweitert oder ergänzt. Jedoch ist die Abgrenzung der einfachen schriftlichen Lüge bei einer Falschbeurkundung schwer nachzuweisen, erläutert Dr. Esther Omlin. Damit auch die Frage, ob es sich um eine strafbare Handlung handelte oder eben nicht. Daher muss die Urkunde im Verhältnis zur normalen schriftlichen Lüge eine erhöhte Glaubwürdigkeit vorweisen. Eine Urkunde gilt als erhöht glaubwürdig, wenn allgemeine tatsächliche Garantien die Richtigkeit der Erklärung verbriefen und daher einer Urkunde generell ein gewisses Vertrauen zugutekommt (BGE 126 IV 65). Solche Garantien ergeben sich:

o Durch die Prüfungspflicht einer beurkundenden Person, die den Beweis für die Wahrheit der Erklärung oder des Tatbestandes in der Urkunde bringt.
o Aus den gesetzlichen Vorschriften, zum Beispiel den Bilanzvorschriften (OR 958 ff). Darin werden der Aufbau und die wesentlichen Inhalte genau benannter Schriftstücke exakt gesetzlich vorgegeben.

Allgemein unterscheidet sich eine Falschbeurkundung von einer Urkundenfälschung in einem wesentlichen Punkt, erklärt Dr. Esther Omlin: Der Aussteller der Falschurkunde ist mit dem Aussteller der Urkunde identisch. Bei einer Urkundenfälschung ist der tatsächliche Aussteller der Urkunde mit dem Aussteller nicht identisch. Wie auch die Urkundenfälschung ist die Falschbeurkundung ein Verbrechen und kann mit dem gleichen Strafmaß geahndet werden.

WAS PASSIERT BEIM GEBRAUCH EINER GEFÄLSCHTEN URKUNDE?

Die strafbare Handlung ergibt sich durch den Gebrauch der Urkundenfälschung oder Falschbeurkundung im Rechtsverkehr mit Dritten, schildert Dr. Esther Omlin. Die Bestrafung entspricht den allgemeinen Vorgaben der Urkundenfälschung. Dabei ist es auch beim Gebrauch gefälschter Dokumente unerheblich, ob die Täuschung zum Erfolg führt oder nicht. Die dritte Person muss die Urkunde nicht einmal wissentlich zur Kenntnis nehmen. Der Tatbestand gilt bereits als gegeben, wenn die Urkunde der zu täuschenden Drittperson zugänglich gemacht wird. Beispiele hierfür sind:

o Publikation und Erläuterung inhaltlich falscher Bilanz für eine Generalversammlung einer AG.
o Einreichen gefälschter Urkunden zum Erhalt einer Berufsausübungsbewilligung.
o Vorlegen gefälschter Bankauszüge für den Erhalt vermögenswirksamer Vorteile.
o Abgabe gefälschter Studienzeugnisse oder Hochschulabschlüsse bei Bewerbungen.
Auch bei der Benutzung gefälschter Dokumente muss der Täter oder die Täterin vorsätzlich handeln und die wichtigsten Umstände kennen. Ebenso muss die Absicht einer Schädigung oder Vorteilsnahme vorliegen.

KANN URKUNDENFÄLSCHUNG VERJÄHREN?

Eine allgemeingültige Verjährungsfrist ist beim Strafbestand der Urkundenfälschung nicht gegeben. Dies liegt unter anderem an den verschiedenen Formen der Urkundenfälschung und an der unterschiedlich eingestuften Schwere der Tat. Generell verjähren aber leichte Fälle und das Fälschen von Ausweisen nach sieben Jahren. Die meisten Varianten, wie das Erschleichen einer falschen Beurkundung und Urkundenfälschung im Amt, verjähren aber erst nach Ablauf von 15 Jahren. Die Aufnahme ins Strafregister erfolgt bei Bagatellfällen (Übertretungen) mit einer Busse von unter 5000 Franken oder unter 180 Stunden gemeinnütziger Arbeit nicht. Einträge zu Geldstrafen, Freiheitsstrafen auf Bewährung und Freiheitsstrafen unter einem Jahr bleiben 10 Jahre bestehen. Erst dann erfolgt deren Löschung. Eine Freiheitsstrafe von einem bis zu fünf Jahren bleibt bis zu 15 Jahre im Strafregister stehen und damit auch im Auszug, berichtet Esther Omlin abschließend.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Omlin Strafrecht: Untersuchungen & Expertisen
Frau Esther Omlin
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6003 Luzern
Schweiz

fon ..: +41 (0) 41 220 21 92
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email : esther.omlin@omlin-strafrecht.ch

DR. IUR. ESTHER OMLIN – Expertise und Rechtsberatung im nationalen und internationalen Strafrecht, Wirtschaftsrecht und Völkerrecht

In Ihrem Büro in Luzern führt Dr. Esther Omlin als ausserordentliche Staatsanwältin oder Oberstaatsanwältin Strafuntersuchungen durch, verfasst Rechtsgutachten und Untersuchungsberichte und leistet Beratungsdienste in unterschiedlichen Kompetenzbereichen.

DAS VERTRAUEN DER KLIENTEN IST WICHTIG

Dr. Esther Omlin berät alle, die mit Strafrecht in irgendeiner Art konfrontiert werden. Dabei liegt der Fokus auf einem vertrauensvollen Umgang mit den Klienten. Als zentrale Anlaufstelle für alle strafrechtlichen Belange wird immer nach optimalen Lösungen gesucht. Esther Omlin ist Expertin auf dem Gebiet für nationales und internationales Strafrecht und verfügt zudem über ein breites Netzwerk an Kooperationspartnern aus Staatsanwaltschaft, Anwaltschaft und Treuhand.

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